Cyanotypien

Cyanotypien entstehen, in dem man ein mit lichtempfindlicher Lösung bestrichenes Papier und eine Kontakt-Negativ-Folie im stahlenden Sonnenlicht belichtet.
In den Bereichen, wo das Sonnenlicht durchscheinen darf, entsteht ein intensiver Blauton.

Ich experimentiere mit dem Medium Papier, das teils andersfarbig ist um zum Beispiel 
Grüntöne zu erschaffen. Die Badeanzüge und Kappen der Synchronschwimmerinnen sind
zusätzlich mit Acrylfarbe appliziert.

Die Serie "KEIN BOCK" besteht aus drei Bildern. Sie ist limitiert.

Auch bei dem Bild „Unter Druck“ wurde eine Cyanotypie als Grundlage genommen um anschießend die Kleidung mit roter Acrylfarbe aufzutragen.

Bei diesen Cyanotypien wurden feine Salzkristalle direkt auf das lichtempfindliche Papier gestreut. Die Kristalle sind kleine Prismen, die einen dichtundurchlässigen Rand haben und in der 
Mitte einen blauen Kern aufweisen. Der Titel "Membrane" bezieht sich auf die Durchlässigkeit der abgebildeten Kreise. Runde Flächen grenzen sich ganz deutlich zu ihrem Äußerem ab. Dennoch sind sie durchlässig. Einmal ist das Innere gefüllt, ein anderes Mal definiert sich die Form durch die Füllung des Äußeren. Inspiriert haben mich hierbei die Photos der Nachtseite des Pluto, aufgenommen von der New Horizons Raumsonde und das Schicksal des Marsyas aus der griechischen Mythologie.

Bei diesem Bild handelt es sich um eine getönte Cyanotypie. Der blaue Kontaktabzug wurde danach durch die Gerbstoffe von Grünem Tee umgewandelt in diesen Braunton.

Die Blüten sind durch Siebdruck eingefärbt.

Das Hähnchen wurde collagenartig integriert.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s